Häufige Fragen
Hier finden Sie Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden. Ist Ihre Frage nicht dabei, rufen Sie uns einfach an – wir nehmen uns Zeit.
Beratung und Ablauf
Kann ich einfach vorbeikommen oder brauche ich einen Termin?
Sie können jederzeit während unserer Öffnungszeiten vorbeikommen und sich in Ruhe umsehen: Mittwoch bis Freitag von 12:00 bis 18:30 Uhr und samstags von 10:00 bis 14:00 Uhr. Für eine ausführliche Beratung empfehlen wir einen Termin – dann haben wir garantiert Zeit für Sie und können uns vorbereiten.
Kommen Sie zu mir nach Hause?
Ja. Gerade wenn es um die Einbausituation, den Schornstein oder die Frage geht, welche Wärmeleistung wirklich passt, ist ein Blick vor Ort oft aussagekräftiger als jedes Gespräch in der Ausstellung. Wir vereinbaren dafür einen Termin bei Ihnen zu Hause oder auf der Baustelle.
Was sollte ich zur Beratung mitbringen?
Hilfreich sind Fotos des geplanten Aufstellorts, Angaben zum Schornstein (falls vorhanden) und – bei Neubau oder Umbau – die Baupläne. Damit lässt sich sehr viel schneller klären, was technisch möglich ist.
Übernehmen Sie auch die Montage?
Ja, wir montieren selbst. Vom Anschluss bis zur Abnahme bleibt alles in einer Hand, ohne Fremdfirmen und ohne Übergaben. Wir sind auch dabei, wenn zum ersten Mal eingefeuert wird, und stehen danach für Fragen zur Verfügung.
Bauen Sie den Kamin für mich ein?
Ja! Bei uns bekommen Sie alles aus einer Hand. Wir sind ab der Beratung bis zur ersten Inbetriebnahme und darüber hinaus für Sie da.
Technik und Voraussetzungen
Brauche ich für einen Kaminofen einen Schornstein?
Für alle Öfen, die mit Holz, Pellets oder Gas betrieben werden, ja – die Abgase müssen sicher ins Freie geführt werden. Ohne vorhandenen Schornstein ist das kein Ausschlusskriterium: Wir planen, bohren und bauen den Schornstein bei Bedarf selbst, auch als Edelstahlschornstein an der Außenwand.
Ich habe keinen Schornsteinzug im Haus. Was nun?
Dann prüfen wir, ob ein Edelstahlschornstein an der Außenwand oder ein gemauerter Schornstein sinnvoller ist, und übernehmen die notwendigen Kernbohrungen. Beides bieten wir an. Bringen Sie am besten Ihre Baupläne mit oder wir schauen es uns bei Ihnen vor Ort an.
Muss der Schornsteinfeger zustimmen?
Ja. Der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger prüft vor dem Einbau, ob der geplante Ofen zu Ihrem Schornstein und Ihrer Wohnsituation passt, und nimmt die Anlage nach der Montage ab. Wir stimmen uns im Projektverlauf mit ihm ab, damit es an dieser Stelle keine Überraschungen gibt.
Welche Wärmeleistung brauche ich?
Das hängt von Raumgröße, Dämmstandard und davon ab, ob der Ofen zuheizen oder die Hauptwärmequelle sein soll. Zu groß dimensionierte Öfen werden häufig zu schwach betrieben und verrußen – die passende Leistung ist deshalb wichtiger als die größte. Wir rechnen das im Beratungsgespräch gemeinsam durch.
Welches Holz soll ich verbrennen?
Ausschließlich naturbelassenes, trockenes Scheitholz mit höchstens etwa 20 Prozent Restfeuchte, alternativ Holzbriketts. Feuchtes Holz verringert die Wärmeausbeute deutlich, verrußt die Scheibe und belastet Schornstein und Umwelt. Ein Holzfeuchtemessgerät schafft schnell Klarheit.
Braucht ein Kaminofen einen Schornstein?
Hier ein großes „Ja!“. Ein Schornstein ist die wesentlichste Voraussetzung für den Betrieb eines Kaminofens. Sowohl die Abgase als auch der für die Verbrennung notwendige Sauerstoff finden durch den Kamin hinaus bzw. hinein. Welcher Schornstein der richtige ist, hängt von der Wahl des Kaminofen-Modells ab.
Ich habe schon einen Schornstein. Wie finde ich heraus, ob dieser für einen Kaminofen kompatibel ist?
Der kürzeste Weg hier ist, Ihren Schornsteinfeger zu kontaktieren und diesen zu fragen. Er kennt eventuell Ihren Schornstein noch und kann Ihnen diese Frage beantworten.
Schadet ein Kaminofen der Umwelt?
Ob sich das Heizen mit einem Kaminofen negativ auf die Umwelt auswirkt, hängt in erster Linie von der Verbrennung ab – diese sollte nämlich möglichst effizient sein. Grundsätzlich sind die moderneren Kaminöfen von heute für eine effizientere und emissionsarme Verbrennung ausgelegt. Das und das CO2-neutrale Heizen mit Holz tragen zu umweltfreundlichem Verbrennen bei.
Weitere Effizienz stellen Sie sicher, indem Sie ausschließlich mit trockenem Holz heizen. Feuern Sie zudem mit kleineren Scheiten an, da sich diese schneller entzünden. Auch zum Nachlegen sind kleinere Holzmengen energetisch und ökologisch effizienter.
Übrigens: Holz, das verbrannt wird, setzt zwar CO2 frei – aber eben nur so viel, wie es während des Wachstumsprozesses am Baum gespeichert hat. Man spricht hier auch von einem CO2-Kreislauf.
Ich habe einen Teppichboden. Kann ich trotzdem einen Kaminofen einbauen lassen?
Ja, das ist möglich. Ist Ihr Boden nicht gerade gefliest oder gekachelt, empfehlen wir eine Sicherheitsplatte unter jedem Kaminofen anzubringen. Diese sind in verschiedenen Formen und Materialien erhältlich und schützen so Ihren Boden.
Was gilt für ältere Kaminöfen nach der 1. BImSchV?
Die Erste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes – kurz 1. BImSchV – regelt die Anforderungen an Feuerstätten für feste Brennstoffe. Konkret geht es um die Grenzwerte für Feinstaub (0,15 g/m³) und Kohlenmonoxid (4 g/m³ Abgasluft) sowie um Mindestwirkungsgrade.
Die Übergangsfristen für Altanlagen sind inzwischen alle abgelaufen. Die letzte endete am 31. Dezember 2024 und betraf Geräte mit einem Typschild aus den Jahren 1995 bis zum 21. März 2010. Maßgeblich ist dabei das Datum auf dem Typschild, nicht das Einbaudatum – das wird häufig verwechselt.
Ausgenommen bleiben unter anderem offene Kamine, handwerklich vor Ort gesetzte Grundöfen, Herde und Backöfen unter 15 kW sowie Öfen, die die einzige Wärmequelle der Wohneinheit sind.
Ein generelles Kaminofenverbot gibt es nicht. Wer heute neu kauft, ist ohnehin auf der sicheren Seite: Alle Geräte in unserem Sortiment liegen deutlich unter den geltenden Grenzwerten. Ob Ihr vorhandener Ofen betroffen ist, sagt Ihnen Ihr Schornsteinfeger – oder Sie bringen ein Foto des Typschilds mit in die Beratung.
Auswahl und Sortiment
Welche Hersteller führen Sie?
Wir arbeiten mit einer bewusst ausgewählten Gruppe zusammen: Hase, Neocube, Barbas Bellfires, Drooff, CB-tec und monolith. Wir führen nicht jeden Hersteller, sondern nur solche, von deren Qualität, Gestaltung und Langlebigkeit wir selbst überzeugt sind.
Welche Arten von Feuerstätten gibt es bei Ihnen?
Kaminöfen, Heizkamine, Kaminbausätze, Kaminkassetten für bestehende offene Kamine, Gaskaminöfen, wasserführende Kaminöfen und Pelletöfen. Dazu beraten wir zu Infrarotheizungen als ergänzender Wärmequelle.
Was ist ein wasserführender Kaminofen?
Ein wasserführender Ofen heizt nicht nur den Aufstellraum, sondern gibt über einen Wärmetauscher einen Teil seiner Wärme an Ihren Heizkreislauf oder den Pufferspeicher ab – also an Heizkörper und Warmwasser im ganzen Haus. Ob sich das für Sie rechnet, hängt von Ihrer bestehenden Heizung ab; die Einbindung planen wir mit.
Kann ich meinen offenen Kamin nachrüsten?
In den meisten Fällen ja. Eine Kaminkassette wird passgenau in den vorhandenen Kamin eingesetzt, nutzt den bestehenden Schornstein weiter und macht aus dem offenen Feuer eine geschlossene, deutlich effizientere Wärmequelle – ohne dass die Verkleidung abgerissen werden muss.
Können Sie einen Ofen liefern, den Sie nicht im Sortiment haben?
Sprechen Sie uns an. Wenn ein bestimmtes Modell für Ihre Situation die richtige Lösung ist, klären wir, ob wir es beschaffen können.
Gibt es unterschiedliche Heizleistungen bei den Kaminöfen und wenn ja, welche brauche ich?
Bei der richtigen Wahl des Kaminofens richtet man sich unter anderem auch nach der Heizleistung (Nennwärmeleistung) des Ofens. Die Wärmeleistung ist die Leistung, die der Kamin unter regulären Bedingungen erreicht.
Welche Wärmeleistung für Sie die richtige ist, hängt von der Raumgröße und dem grundsätzlichen Wärmebedarf ab. Natürlich beraten wir Sie hier gerne!
Wie groß ist ein Kaminofen bzw. die Öfen, die Sie im Sortiment haben?
Die Größe unserer Kaminöfen ist größtenteils unterschiedlich. Um genauere Informationen zu erhalten, besuchen Sie einfach unsere Produktseiten!
Was ist ein wasserführender Kaminofen und haben Sie sowas im Sortiment?
Bei einem wasserführenden Kaminofen umgibt eine sogenannte Wassertasche den Brennraum. Wird der Kaminofen angefeuert, erwärmt sich das Wasser darin. Das erhitzte Wasser zirkuliert daraufhin und wird in einen Pufferspeicher geleitet. Auf die Wärme im Pufferspeicher kann dann Ihre Heizung zugreifen.
Auch wir führen wasserführende Kaminöfen – sprechen Sie uns einfach darauf an.
Ich habe wenig Platz zu Hause. Kann ich trotzdem einen Kaminofen integrieren?
Ja, unter gewissen Voraussetzungen ist der Einbau eines Kaminofens auch in kleinen Räumen möglich. Beim Einbau ist es in erster Linie wichtig, gewisse Sicherheitsabstände zur Umgebung bzw. zu Möbeln einzuhalten. Sprechen Sie uns einfach an, wir beraten Sie dann individuell!
Kann ich mit einem Kaminofen Speisen zubereiten?
Bei manchen Kaminöfen ist über dem Brennraum ein Backfach integriert. Dieses können Sie bei Temperaturen von bis zu 200° Celsius zum Backen oder Kochen nutzen.
Region und Anfahrt
In welchem Umkreis arbeiten Sie?
Unsere Ausstellung steht in Rimpar bei Würzburg, tätig sind wir in ganz Mainfranken – unter anderem in Würzburg, Schweinfurt, Kitzingen, Karlstadt, Lohr am Main, Marktheidenfeld, Wertheim, Bad Kissingen, Hammelburg, Haßfurt, Gerolzhofen, Iphofen, Tauberbischofsheim und Wiesentheid. Fragen Sie einfach nach, wenn Ihr Ort nicht dabei ist.
Wo finde ich Ihre Ausstellung?
Maidbronner Straße 3, 97222 Rimpar. Parkplätze gibt es direkt vor dem Haus. Geöffnet ist Mittwoch bis Freitag von 12:00 bis 18:30 Uhr und samstags von 10:00 bis 14:00 Uhr.
Ich wohne nicht in Würzburg. Kommen Sie trotzdem bei mir vorbei?
Kommt drauf an, wo Sie wohnen! Mit unseren Leistungen sind wir in einem Umkreis von 60 km um Würzburg unterwegs.
Betrieb und Bedienung
Wie zünde ich meinen Kaminofen richtig an?
Von oben, nicht von unten. Die großen Scheite kommen nach unten, darüber kreuzweise dünnes Anzündholz und ganz obenauf der Anzünder. Das Feuer brennt dann langsam nach unten durch, statt die kalten Scheite darüber auf einmal zu vergasen — das Ergebnis ist deutlich weniger Rauch, eine klare Scheibe und ein ruhigeres Flammenbild. Alle Luftschieber bleiben dabei zunächst vollständig offen.
Wie trocken muss mein Brennholz sein?
Unter 20 Prozent Restfeuchte. Gesetzlich zulässig sind bis zu 25 Prozent, gut brennt Holz aber erst darunter. Messen Sie mit einem Feuchtemessgerät in der Mitte eines frisch aufgespaltenen Scheits — an der Oberfläche zeigt jedes Holz zu niedrige Werte an. Buche und Birke brauchen dafür rund zwei Jahre Lagerzeit, Eiche eher drei.
Warum wird meine Sichtscheibe schwarz?
Fast immer steckt eine von vier Ursachen dahinter: zu feuchtes Holz, von unten angezündet, zu früh oder zu weit gedrosselte Luftzufuhr — oder ein Problem am Schornsteinzug beziehungsweise eine poröse Türdichtung. Eine verrußte Scheibe ist kein Schönheitsfehler, sondern ein Hinweis darauf, dass etwas unvollständig verbrennt.
Die vier Ursachen im Einzelnen — und wie Sie die Scheibe ohne Chemie sauber bekommen
Wie oft muss ich Holz nachlegen?
Bei einem üblichen Kaminofen alle 45 bis 90 Minuten ein bis zwei Scheite. Nachgelegt wird auf das Glutbett, wenn die Flammen gerade zusammenfallen — nicht erst auf kalte Asche und nicht schon ins volle Feuer. Wer seltener nachlegen möchte, sollte über ein Gerät mit Speichermasse oder einen Gaskaminofen nachdenken. Wir gehen diese Frage in der Beratung gezielt durch, weil sie im Alltag mehr ausmacht, als die meisten vorher denken.
Kann ich den Ofen nachts durchbrennen lassen?
Nein. Die meisten Holz-Kaminöfen sind Zeitbrandfeuerstätten und dafür nicht ausgelegt. Wer die Luft so weit drosselt, dass das Holz die Nacht übersteht, erzeugt einen Schwelbrand: viel Ruß, viel Feinstaub, verrußte Scheibe und Ablagerungen im Schornstein. Wärme über Nacht erreichen Sie stattdessen über Speichermasse — Speckstein, Keramik oder einen Speicherblock, der die Wärme noch Stunden nach dem letzten Abbrand abgibt.
Mein Ofen zieht schlecht, es kommt Rauch heraus. Woran liegt das?
Meist an einem kalten Schornstein, an Unterdruck im Haus — Dunstabzugshaube, Lüftungsanlage, Abluft-Trockner — oder an zu feuchtem Holz. Auch die Wetterlage spielt eine Rolle. Prüfen Sie zuerst alle Klappen und Schieber, dann testen Sie mit gekipptem Fenster und ausgeschaltetem Dunstabzug, ob es besser wird.
Wichtig: Tritt dauerhaft Rauch in den Raum, nicht weiter befeuern, lüften und den Ofen auskühlen lassen — Rauch bedeutet Kohlenmonoxid, und das ist nicht wahrnehmbar.
Wärmt ein Kaminofen auch, wenn das Feuer schon ausgegangen ist?
Ja, dafür können Sie sorgen, indem Sie einen Speicherblock über dem Feuerraum integrieren lassen. Dieser kann die Wärme über Stunden hinweg speichern und an den Raum abgeben.
Womit heizt man einen Kaminofen?
Einen Kaminofen befeuern Sie mit Holz – am besten Scheitholz oder Holzbriketts. Dieses Holz sollte möglichst unter 20% Restfeuchte haben, so vermeiden Sie ungewollte Rauchentwicklung.
Kann ich den Kaminofen auch mit Pellets heizen?
Nein, dazu benötigen Sie einen Pelletofen oder einen Ofen, der sich explizit dafür eignet. Bedenken Sie dabei, dass Pellets kein so schönes Feuerbild abgeben wie echte Holzscheite.
Mein Holz ist noch etwas feucht. Kann ich trotzdem damit heizen?
Es gibt mehrere Gründe auf keinen Fall mit feuchtem Holz (Restfeuchte ü. 20%) zu heizen. Je feuchter ein Holz ist, desto mehr Energie geht bei der Verbrennung verloren. Des Weiteren setzt sich übermäßig viele Ruß an der Feuerraum-Scheibe ab. Die ist im Hinblick auf die Langlebigkeit Ihres Kaminofen zu vermeiden. Auch die angestrebten Temperaturen werden mit feuchtem Holz nicht erreicht, sodass das Holz nicht vollständig abgebrannt wird.
Zeit- oder Dauerbrand – was genau heißt das?
Diese Begriffe beschreiben die Zeitintervalle, in denen bei einem Kaminofen nachgelegt werden muss. Klassische Kaminöfen sind Zeitbrandöfen, welche mit Scheitholz betrieben werden. Hier muss in regelmäßigen Abständen nachgelegt werden. Dauerbrandöfen werden mit Braun- oder Anthrazitkohle betrieben und können damit über mehrere Stunden ohne Nachlegen betrieben werden.
Muss ich beim Heizen mit einem Kaminofen mit starken Gerüchen rechnen?
Beim erstmaligen Anfeuern oder nach längerer Standzeit ohne Benutzung kann es durch die Hitzeentwicklung zu Gerüchen kommen. Diese verfliegen aber nach 4-5 Stunden Brennvorgang wieder. Sorgen Sie zudem währenddessen für ausreichend Belüftung. Bei regelmäßiger Befeuerung lassen diese Gerüche allerdings grundsätzlich nach bzw. verschwinden irgendwann.
🧹 Pflege, Wartung und Sicherheit
Wie bekomme ich die Sichtscheibe wieder sauber?
Mit kalter Holzasche. Feuchtes Küchen- oder Zeitungspapier in die feine weiße Asche tunken und die Scheibe damit abreiben, anschließend mit klarem Wasser nachwischen. Das wirkt besser und schonender als jeder Spezialreiniger und kostet nichts. Auf keinen Fall Scheuermilch, Stahlwolle oder Klingenschaber verwenden — zerkratztes Glas verschmutzt danach schneller als vorher.
Wohin mit der Asche?
In den Restmüll — nicht in die Biotonne, nicht auf den Kompost und nicht ins Beet. Holzasche enthält Schwermetalle, die sich im Boden anreichern. Füllen Sie sie in einen Metalleimer mit Deckel, stellen Sie ihn auf nicht brennbaren Untergrund und lassen Sie ihn mindestens 48 Stunden stehen: Unter der grauen Oberfläche können noch tagelang Glutnester sitzen.
Was muss ich einmal im Jahr am Ofen selbst machen?
Am besten im Frühjahr: Abgaswege und Umlenkbleche von Flugasche befreien, das Rauchrohr reinigen, Türdichtungen prüfen und Schamotte oder Vermiculit ansehen. Der Schornsteinfeger kehrt den Schornstein — der Ofen selbst gehört ausdrücklich nicht zu seinen Aufgaben, sondern ist Sache des Betreibers. Genau das wird am häufigsten jahrelang übersehen. Wenn Sie das nicht selbst machen möchten, übernehmen wir es, auch bei Geräten, die nicht von uns stammen.
Woran erkenne ich, dass die Türdichtung fällig ist?
Am Papiertest: Klemmen Sie ein Blatt Papier zwischen Tür und Rahmen und schließen Sie die Tür. Lässt es sich ohne Widerstand herausziehen, ist die Dichtung verschlissen. Machen Sie den Test an mehreren Stellen rundum. Dichtungsschnüre sind Verschleißteile, der Austausch ist unkompliziert und günstig — die gängigen Maße haben wir vorrätig.
Wie viel Abstand braucht der Ofen zu Wand und Möbeln?
Verbindlich ist die Angabe auf dem Typenschild und in der Bedienungsanleitung Ihres Geräts. Als Größenordnung: 20 bis 40 Zentimeter zu brennbaren Bauteilen hinten und seitlich, und in der Regel 80 Zentimeter im Strahlungsbereich vor der Sichtscheibe. Der letzte Wert wird am häufigsten übersehen — er betrifft nicht die Wand, sondern Sessel, Couchtisch und Teppich.
Brauche ich eine Bodenplatte?
Über brennbarem Boden — Parkett, Laminat, Teppich, Kork, Vinyl — ja. Sie muss 50 Zentimeter nach vorn und 30 Zentimeter seitlich über die Feuerraumöffnung hinausreichen, nicht über die Gerätekante. Auf durchgehendem Stein, Fliesen oder Beton entfällt sie. Als Material eignet sich alles Nichtbrennbare, meist Sicherheitsglas, Stahl oder Naturstein.
Ist ein Kaminofen mit kleinen Kindern vertretbar?
Ja — mit ein paar Entscheidungen, die man am besten vor dem Kauf trifft. Ein Konvektionsmantel, eine Verkleidung aus Speckstein oder Keramik und ein hoch angesetzter Feuerraum machen viel aus, ebenso eine Tür mit Kindersicherung. Ein fest verschraubtes Schutzgitter hilft in den ersten Jahren. Am wirksamsten ist allerdings, Kinder einzubeziehen statt nur auszusperren: Wer mit Holz holen darf und weiß, warum die Scheibe heiß ist, geht respektvoll damit um.
Brauche ich einen raumluftunabhängigen Kaminofen?
Sehr wahrscheinlich dann, wenn Sie neu gebaut oder energetisch saniert haben, eine kontrollierte Wohnraumlüftung besitzen oder eine starke Dunstabzugshaube im Abluftbetrieb betreiben. All das erzeugt Unterdruck, und der kann die Abgase in den Wohnraum ziehen. Entscheidend ist nicht der Außenluftanschluss allein, sondern eine bauaufsichtliche Zulassung des DIBt. Die endgültige Entscheidung trifft Ihr Bezirksschornsteinfeger — wir stimmen uns vor jeder Bestellung mit ihm ab.
Muss ich meinen alten Kaminofen austauschen?
Das hängt vom Datum auf dem Typschild ab, nicht vom Einbaudatum. Geräte, die die Grenzwerte der 1. BImSchV nicht einhalten, mussten gestaffelt nachgerüstet oder stillgelegt werden. Ausnahmen gibt es unter anderem für offene Kamine, Grundöfen, Herde und für Feuerstätten, die die einzige Wärmequelle der Wohnung sind. Schicken Sie uns im Zweifel ein Foto des Typschilds — dann sagen wir Ihnen, woran Sie sind.
Wie viel Feinstaub stößt ein moderner Kaminofen aus?
Neu in Betrieb genommene Geräte dürfen höchstens 40 mg/m³ Staub und 1.250 mg/m³ Kohlenmonoxid ausstoßen und müssen mindestens 73 Prozent Wirkungsgrad erreichen; viele Modelle liegen deutlich darunter. Wichtiger als das Datenblatt ist allerdings die Bedienung: Trockenes Holz, von oben angezündet und mit ausreichend Luft verbrannt, macht bei ein und demselben Gerät ein Vielfaches aus.
Viele Fachbegriffe aus diesen Antworten — von Abbrandsteuerung bis Zugbegrenzer — erklären wir kurz und knapp in unserem Glossar. Ausführlicher wird es in den Ratgeber-Beiträgen.
Ist die Glasscheibe am Kaminofen ungefährlich – trotz hoher Hitze?
Da die Ofentüre des Kaminofens aus Keramik besteht, hält diese auch hohen Temperaturen stand.
Meine Kinder sind noch sehr klein. Können Sie sich an dem Ofen verbrennen?
Wichtig ist, dass Sie Ihren Kindern erklären, was dieser Kaminofen macht und dass er auch außen sehr heiß werden kann. Sind Ihre Kinder noch zu klein, dies zu verstehen, sorgt ein zusätzliches Kaminschutzgitter für mehr Sicherheit. Diese Art Zaun umschließt mit etwas Abstand den Kaminofen und schützt so Ihr Kind.
Muss ich den Kaminofen regelmäßig reinigen?
Gerne übernehmen wir für Sie die professionelle Reinigung und Pflege Ihres Kaminofens. Einmal jährlich sollte man an dieser Stelle Hand anlegen.
Übernehmen Sie auch die Wartung des Kaminofens?
Ja, Sie können die Wartung des Kaminofens hinzubuchen. Beachten Sie jedoch, dass diese Option nur von den Herstellern verfügbar ist, die wir führen.
Ihre Frage war nicht dabei?
Dann melden Sie sich einfach – wir beantworten sie gern persönlich.