Häufige Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden. Ist Ihre Frage nicht dabei, rufen Sie uns einfach an – wir nehmen uns Zeit.

Beratung und Ablauf

Kann ich einfach vorbeikommen oder brauche ich einen Termin?

Sie können jederzeit während unserer Öffnungszeiten vorbeikommen und sich in Ruhe umsehen: Mittwoch bis Freitag von 12:00 bis 18:30 Uhr und samstags von 10:00 bis 14:00 Uhr. Für eine ausführliche Beratung empfehlen wir einen Termin – dann haben wir garantiert Zeit für Sie und können uns vorbereiten.

Kommen Sie zu mir nach Hause?

Ja. Gerade wenn es um die Einbausituation, den Schornstein oder die Frage geht, welche Wärmeleistung wirklich passt, ist ein Blick vor Ort oft aussagekräftiger als jedes Gespräch in der Ausstellung. Wir vereinbaren dafür einen Termin bei Ihnen zu Hause oder auf der Baustelle.

Was sollte ich zur Beratung mitbringen?

Hilfreich sind Fotos des geplanten Aufstellorts, Angaben zum Schornstein (falls vorhanden) und – bei Neubau oder Umbau – die Baupläne. Damit lässt sich sehr viel schneller klären, was technisch möglich ist.

Übernehmen Sie auch die Montage?

Ja, wir montieren selbst. Vom Anschluss bis zur Abnahme bleibt alles in einer Hand, ohne Fremdfirmen und ohne Übergaben. Wir sind auch dabei, wenn zum ersten Mal eingefeuert wird, und stehen danach für Fragen zur Verfügung.

Technik und Voraussetzungen

Brauche ich für einen Kaminofen einen Schornstein?

Für alle Öfen, die mit Holz, Pellets oder Gas betrieben werden, ja – die Abgase müssen sicher ins Freie geführt werden. Ohne vorhandenen Schornstein ist das kein Ausschlusskriterium: Wir planen, bohren und bauen den Schornstein bei Bedarf selbst, auch als Edelstahlschornstein an der Außenwand.

Ich habe keinen Schornsteinzug im Haus. Was nun?

Dann prüfen wir, ob ein Edelstahlschornstein an der Außenwand oder ein gemauerter Schornstein sinnvoller ist, und übernehmen die notwendigen Kernbohrungen. Beides bieten wir an. Bringen Sie am besten Ihre Baupläne mit oder wir schauen es uns bei Ihnen vor Ort an.

Muss der Schornsteinfeger zustimmen?

Ja. Der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger prüft vor dem Einbau, ob der geplante Ofen zu Ihrem Schornstein und Ihrer Wohnsituation passt, und nimmt die Anlage nach der Montage ab. Wir stimmen uns im Projektverlauf mit ihm ab, damit es an dieser Stelle keine Überraschungen gibt.

Welche Wärmeleistung brauche ich?

Das hängt von Raumgröße, Dämmstandard und davon ab, ob der Ofen zuheizen oder die Hauptwärmequelle sein soll. Zu groß dimensionierte Öfen werden häufig zu schwach betrieben und verrußen – die passende Leistung ist deshalb wichtiger als die größte. Wir rechnen das im Beratungsgespräch gemeinsam durch.

Welches Holz soll ich verbrennen?

Ausschließlich naturbelassenes, trockenes Scheitholz mit höchstens etwa 20 Prozent Restfeuchte, alternativ Holzbriketts. Feuchtes Holz verringert die Wärmeausbeute deutlich, verrußt die Scheibe und belastet Schornstein und Umwelt. Ein Holzfeuchtemessgerät schafft schnell Klarheit.

Mehr dazu in unserem Ratgeber zu Brennholz.

Auswahl und Sortiment

Welche Hersteller führen Sie?

Wir arbeiten mit einer bewusst ausgewählten Gruppe zusammen: Hase, Neocube, Barbas Bellfires, Drooff, CB-tec und monolith. Wir führen nicht jeden Hersteller, sondern nur solche, von deren Qualität, Gestaltung und Langlebigkeit wir selbst überzeugt sind.

Welche Arten von Feuerstätten gibt es bei Ihnen?

Kaminöfen, Heizkamine, Kaminbausätze, Kaminkassetten für bestehende offene Kamine, Gaskaminöfen, wasserführende Kaminöfen und Pelletöfen. Dazu beraten wir zu Infrarotheizungen als ergänzender Wärmequelle.

Was ist ein wasserführender Kaminofen?

Ein wasserführender Ofen heizt nicht nur den Aufstellraum, sondern gibt über einen Wärmetauscher einen Teil seiner Wärme an Ihren Heizkreislauf oder den Pufferspeicher ab – also an Heizkörper und Warmwasser im ganzen Haus. Ob sich das für Sie rechnet, hängt von Ihrer bestehenden Heizung ab; die Einbindung planen wir mit.

Kann ich meinen offenen Kamin nachrüsten?

In den meisten Fällen ja. Eine Kaminkassette wird passgenau in den vorhandenen Kamin eingesetzt, nutzt den bestehenden Schornstein weiter und macht aus dem offenen Feuer eine geschlossene, deutlich effizientere Wärmequelle – ohne dass die Verkleidung abgerissen werden muss.

Können Sie einen Ofen liefern, den Sie nicht im Sortiment haben?

Sprechen Sie uns an. Wenn ein bestimmtes Modell für Ihre Situation die richtige Lösung ist, klären wir, ob wir es beschaffen können.

Region und Anfahrt

In welchem Umkreis arbeiten Sie?

Unsere Ausstellung steht in Rimpar bei Würzburg, tätig sind wir in ganz Mainfranken – unter anderem in Würzburg, Schweinfurt, Kitzingen, Karlstadt, Lohr am Main, Marktheidenfeld, Wertheim, Bad Kissingen, Hammelburg, Haßfurt, Gerolzhofen, Iphofen, Tauberbischofsheim und Wiesentheid. Fragen Sie einfach nach, wenn Ihr Ort nicht dabei ist.

Wo finde ich Ihre Ausstellung?

Maidbronner Straße 3, 97222 Rimpar. Parkplätze gibt es direkt vor dem Haus. Geöffnet ist Mittwoch bis Freitag von 12:00 bis 18:30 Uhr und samstags von 10:00 bis 14:00 Uhr.

Betrieb und Bedienung

Wie zünde ich meinen Kaminofen richtig an?

Von oben, nicht von unten. Die großen Scheite kommen nach unten, darüber kreuzweise dünnes Anzündholz und ganz obenauf der Anzünder. Das Feuer brennt dann langsam nach unten durch, statt die kalten Scheite darüber auf einmal zu vergasen — das Ergebnis ist deutlich weniger Rauch, eine klare Scheibe und ein ruhigeres Flammenbild. Alle Luftschieber bleiben dabei zunächst vollständig offen.

Ausführliche Anleitung mit den fünf häufigsten Fehlern

Wie trocken muss mein Brennholz sein?

Unter 20 Prozent Restfeuchte. Gesetzlich zulässig sind bis zu 25 Prozent, gut brennt Holz aber erst darunter. Messen Sie mit einem Feuchtemessgerät in der Mitte eines frisch aufgespaltenen Scheits — an der Oberfläche zeigt jedes Holz zu niedrige Werte an. Buche und Birke brauchen dafür rund zwei Jahre Lagerzeit, Eiche eher drei.

Mehr zu Holzarten, Messen und richtiger Lagerung

Warum wird meine Sichtscheibe schwarz?

Fast immer steckt eine von vier Ursachen dahinter: zu feuchtes Holz, von unten angezündet, zu früh oder zu weit gedrosselte Luftzufuhr — oder ein Problem am Schornsteinzug beziehungsweise eine poröse Türdichtung. Eine verrußte Scheibe ist kein Schönheitsfehler, sondern ein Hinweis darauf, dass etwas unvollständig verbrennt.

Die vier Ursachen im Einzelnen — und wie Sie die Scheibe ohne Chemie sauber bekommen

Wie oft muss ich Holz nachlegen?

Bei einem üblichen Kaminofen alle 45 bis 90 Minuten ein bis zwei Scheite. Nachgelegt wird auf das Glutbett, wenn die Flammen gerade zusammenfallen — nicht erst auf kalte Asche und nicht schon ins volle Feuer. Wer seltener nachlegen möchte, sollte über ein Gerät mit Speichermasse oder einen Gaskaminofen nachdenken. Wir gehen diese Frage in der Beratung gezielt durch, weil sie im Alltag mehr ausmacht, als die meisten vorher denken.

Kann ich den Ofen nachts durchbrennen lassen?

Nein. Die meisten Holz-Kaminöfen sind Zeitbrandfeuerstätten und dafür nicht ausgelegt. Wer die Luft so weit drosselt, dass das Holz die Nacht übersteht, erzeugt einen Schwelbrand: viel Ruß, viel Feinstaub, verrußte Scheibe und Ablagerungen im Schornstein. Wärme über Nacht erreichen Sie stattdessen über Speichermasse — Speckstein, Keramik oder einen Speicherblock, der die Wärme noch Stunden nach dem letzten Abbrand abgibt.

Mein Ofen zieht schlecht, es kommt Rauch heraus. Woran liegt das?

Meist an einem kalten Schornstein, an Unterdruck im Haus — Dunstabzugshaube, Lüftungsanlage, Abluft-Trockner — oder an zu feuchtem Holz. Auch die Wetterlage spielt eine Rolle. Prüfen Sie zuerst alle Klappen und Schieber, dann testen Sie mit gekipptem Fenster und ausgeschaltetem Dunstabzug, ob es besser wird.

Wichtig: Tritt dauerhaft Rauch in den Raum, nicht weiter befeuern, lüften und den Ofen auskühlen lassen — Rauch bedeutet Kohlenmonoxid, und das ist nicht wahrnehmbar.

Alle Ursachen der Reihe nach durchgehen

🧹 Pflege, Wartung und Sicherheit

Wie bekomme ich die Sichtscheibe wieder sauber?

Mit kalter Holzasche. Feuchtes Küchen- oder Zeitungspapier in die feine weiße Asche tunken und die Scheibe damit abreiben, anschließend mit klarem Wasser nachwischen. Das wirkt besser und schonender als jeder Spezialreiniger und kostet nichts. Auf keinen Fall Scheuermilch, Stahlwolle oder Klingenschaber verwenden — zerkratztes Glas verschmutzt danach schneller als vorher.

Wohin mit der Asche?

In den Restmüll — nicht in die Biotonne, nicht auf den Kompost und nicht ins Beet. Holzasche enthält Schwermetalle, die sich im Boden anreichern. Füllen Sie sie in einen Metalleimer mit Deckel, stellen Sie ihn auf nicht brennbaren Untergrund und lassen Sie ihn mindestens 48 Stunden stehen: Unter der grauen Oberfläche können noch tagelang Glutnester sitzen.

Was muss ich einmal im Jahr am Ofen selbst machen?

Am besten im Frühjahr: Abgaswege und Umlenkbleche von Flugasche befreien, das Rauchrohr reinigen, Türdichtungen prüfen und Schamotte oder Vermiculit ansehen. Der Schornsteinfeger kehrt den Schornstein — der Ofen selbst gehört ausdrücklich nicht zu seinen Aufgaben, sondern ist Sache des Betreibers. Genau das wird am häufigsten jahrelang übersehen. Wenn Sie das nicht selbst machen möchten, übernehmen wir es, auch bei Geräten, die nicht von uns stammen.

Wartung Schritt für Schritt, mit Selbsttests

Woran erkenne ich, dass die Türdichtung fällig ist?

Am Papiertest: Klemmen Sie ein Blatt Papier zwischen Tür und Rahmen und schließen Sie die Tür. Lässt es sich ohne Widerstand herausziehen, ist die Dichtung verschlissen. Machen Sie den Test an mehreren Stellen rundum. Dichtungsschnüre sind Verschleißteile, der Austausch ist unkompliziert und günstig — die gängigen Maße haben wir vorrätig.

Wie viel Abstand braucht der Ofen zu Wand und Möbeln?

Verbindlich ist die Angabe auf dem Typenschild und in der Bedienungsanleitung Ihres Geräts. Als Größenordnung: 20 bis 40 Zentimeter zu brennbaren Bauteilen hinten und seitlich, und in der Regel 80 Zentimeter im Strahlungsbereich vor der Sichtscheibe. Der letzte Wert wird am häufigsten übersehen — er betrifft nicht die Wand, sondern Sessel, Couchtisch und Teppich.

Abstände, Bodenplatte und Funkenschutz im Überblick

Brauche ich eine Bodenplatte?

Über brennbarem Boden — Parkett, Laminat, Teppich, Kork, Vinyl — ja. Sie muss 50 Zentimeter nach vorn und 30 Zentimeter seitlich über die Feuerraumöffnung hinausreichen, nicht über die Gerätekante. Auf durchgehendem Stein, Fliesen oder Beton entfällt sie. Als Material eignet sich alles Nichtbrennbare, meist Sicherheitsglas, Stahl oder Naturstein.

Ist ein Kaminofen mit kleinen Kindern vertretbar?

Ja — mit ein paar Entscheidungen, die man am besten vor dem Kauf trifft. Ein Konvektionsmantel, eine Verkleidung aus Speckstein oder Keramik und ein hoch angesetzter Feuerraum machen viel aus, ebenso eine Tür mit Kindersicherung. Ein fest verschraubtes Schutzgitter hilft in den ersten Jahren. Am wirksamsten ist allerdings, Kinder einzubeziehen statt nur auszusperren: Wer mit Holz holen darf und weiß, warum die Scheibe heiß ist, geht respektvoll damit um.

Worauf es bei Kindern und Haustieren ankommt

Brauche ich einen raumluftunabhängigen Kaminofen?

Sehr wahrscheinlich dann, wenn Sie neu gebaut oder energetisch saniert haben, eine kontrollierte Wohnraumlüftung besitzen oder eine starke Dunstabzugshaube im Abluftbetrieb betreiben. All das erzeugt Unterdruck, und der kann die Abgase in den Wohnraum ziehen. Entscheidend ist nicht der Außenluftanschluss allein, sondern eine bauaufsichtliche Zulassung des DIBt. Die endgültige Entscheidung trifft Ihr Bezirksschornsteinfeger — wir stimmen uns vor jeder Bestellung mit ihm ab.

Wann es Sie betrifft und was zu planen ist

Muss ich meinen alten Kaminofen austauschen?

Das hängt vom Datum auf dem Typschild ab, nicht vom Einbaudatum. Geräte, die die Grenzwerte der 1. BImSchV nicht einhalten, mussten gestaffelt nachgerüstet oder stillgelegt werden. Ausnahmen gibt es unter anderem für offene Kamine, Grundöfen, Herde und für Feuerstätten, die die einzige Wärmequelle der Wohnung sind. Schicken Sie uns im Zweifel ein Foto des Typschilds — dann sagen wir Ihnen, woran Sie sind.

Grenzwerte, Fristen und Ausnahmen

Wie viel Feinstaub stößt ein moderner Kaminofen aus?

Neu in Betrieb genommene Geräte dürfen höchstens 40 mg/m³ Staub und 1.250 mg/m³ Kohlenmonoxid ausstoßen und müssen mindestens 73 Prozent Wirkungsgrad erreichen; viele Modelle liegen deutlich darunter. Wichtiger als das Datenblatt ist allerdings die Bedienung: Trockenes Holz, von oben angezündet und mit ausreichend Luft verbrannt, macht bei ein und demselben Gerät ein Vielfaches aus.

Was an der Feinstaub-Debatte stimmt und was nicht

Viele Fachbegriffe aus diesen Antworten — von Abbrandsteuerung bis Zugbegrenzer — erklären wir kurz und knapp in unserem Glossar. Ausführlicher wird es in den Ratgeber-Beiträgen.

Ihre Frage war nicht dabei?

Dann melden Sie sich einfach – wir beantworten sie gern persönlich.

Besuchen Sie uns

Anfahrt & Öffnungszeiten.

Ausstellung
Feuerhaus Kalina
Maidbronner Straße 3 97222 Rimpar
Öffnungszeiten
Mi–Fr 12:00–18:30 Uhr · Sa 10:00–14:00 Uhr

Parkplätze direkt vor dem Haus. Für eine ausführliche Beratung vereinbaren Sie am besten vorab einen Termin.