Referenzen

Referenz: Outdoor-Küche nach Maß

Nähe Speyer, mit Flammkraft Block D und Pizzaofen

24. September 2026

Outdoor-Küche aus CB-Modulen in Sinterkeramik mit Gasgrill Flammkraft Block D und Pizzaofen von Fontana, an einer Hauswand, davor die Keramiktheke nach Maß.

Es gibt diesen einen Abend im Sommer, an dem alle draußen bleiben. Das Essen ist fertig, aber niemand steht auf. Weil niemand ins Haus muss. Genau dafür baut man eine Außenküche.

Es muss ja nicht gleich das große Essen sein. Ein Aperitif, bevor überhaupt jemand an den Grill denkt. Der Kaffee am Sonntagnachmittag. Das lange Sitzenbleiben, wenn alle längst satt sind. So ein Platz bringt Menschen zusammen, und jeder nutzt ihn so, wie es für ihn stimmig ist.

Diese hier steht in der Nähe von Speyer. Sie ist für diese Terrasse und für diese Familie zusammengestellt worden, Modul für Modul. So etwas geht im Kleinen: Grill, Arbeitsfläche, fertig. Und es geht so weit wie hier, mit Pizzaofen, Kühlschrank und einer Theke, an der man sitzt.

Warum wir darüber vorher reden

Für die meisten ist eine Außenküche kein Möbelstück. Sie ist ein Wunsch, den man lange mit sich herumträgt, manchmal über Jahre.

Deshalb reden wir am Anfang wenig und hören vor allem zu. Wer kocht? Wie viele Leute sind es meistens? Was steht hinterher alles herum? Aus den Antworten ergibt sich, welche Module es werden.

Ein Beispiel, das man auf dem Foto nicht sieht: die übergroße Schublade. Grillbesteck, Bretter, Abdeckhauben, das Zubehör für den Pizzaofen. Alles liegt draußen, an einer Stelle, nichts wird gestapelt. Man räumt nach dem Essen auf, und beim nächsten Mal ist alles wieder da.

Das entscheidet darüber, wie oft eine Außenküche benutzt wird. Was man erst zusammensuchen muss, benutzt man selten. Was griffbereit liegt, benutzt man ständig.

Die Arbeitsplatte an der Hauswand ist so eine Entscheidung. Sie reicht zehn Zentimeter weiter nach hinten, als sie müsste. Auf dem Foto sieht man das nicht. Im Alltag merkt man es jedes Mal: Hinter Grill und Pizzaofen bleibt Fläche frei. Man sucht nicht mit dem vollen Teller in der Hand nach einer freien Ecke.

Was den Unterschied macht, ist bei jedem etwas anderes. Der eine kocht gern mit mehreren Leuten und braucht vor allem Fläche. Der Nächste legt abends nur schnell etwas auf. Wieder jemand plant alles um den Pizzaofen herum. Deshalb sehen wir uns jede Situation einzeln an. Das ist uns eine Herzensangelegenheit. Am Ende soll die Küche das Leben leichter machen. Sie soll nicht noch eine Sache sein, um die man sich kümmert.

Das Herzstück: der Flammkraft Block D

Auf diesen Grill sind wir ein bisschen stolz. Den Flammkraft Block D darf nicht jeder verbauen.

Er ist vollständig aus Edelstahl gefertigt. Das heißt für den Besitzer: Er bleibt draußen stehen, auch im Winter, und es rostet nichts durch. 16,2 Kilowatt, Grillfläche 90 auf 44 Zentimeter.

Die Spanne reicht von 75 bis 900 Grad. Bei 75 Grad zieht ein Braten stundenlang durch, ohne trocken zu werden. In der Röstzone sitzt der Brenner direkt unter dem Rost, dort bekommt das Steak in Sekunden seine Kruste. Für beides zusammen braucht man sonst zwei Geräte.

Pizza mit Gas oder mit Holz

Rechts daneben steht der Fontana Margherita Hybrid, gebaut in Italien. Drei Dinge machen ihn aus.

Die Kuppel ist doppelwandig aus Edelstahl. Zwischen den beiden Wänden sitzt die Dämmung. Die Hitze bleibt also drinnen, statt nach außen zu verschwinden. Der Ofen ist schneller heiß, er hält die Temperatur, und sie bricht nicht ein, sobald die nächste Pizza hineingeht. Nebenbei bleibt die Außenhaut kühler. Das zählt, wenn Kinder danebenstehen.

Der Boden ist aus Schamotte. Schamotte speichert Hitze und gibt sie von unten an den Teig ab. Genau davon wird der Boden knusprig und nicht weich. Auf einem Blech im Backofen gelingt das nicht.

Gas oder Holz entscheidet man nicht einmal, sondern jedes Mal neu. Unter der Woche Gas: anzünden, kurz warten, los. Keine Asche, kein Aufwand. Am Wochenende Holz, wegen des Aromas, das Gas nicht liefert, und wegen des Feuers, vor dem man stehen bleibt. Im Winter sowieso, denn dann hat man neben der Pizza auch noch die Wärme davon. Eine Außenküche, die das ganze Jahr über bereitsteht, ist eben etwas anderes als eine Grillecke, die im Herbst abgedeckt wird.

Die Theke, an der man sitzt

Zentimetergenau gefertigte Keramiktheke der Outdoor-Küche in Rostoptik, darunter der integrierte Kühlschrank, im Hintergrund Gasgrill und Pizzaofen an der Hauswand.

Zwei Meter Keramik, zweiteilig gefertigt und ringsum umkantet, damit sie wirkt wie ein massiver Block. Darunter liegen eine Unterkonstruktion und eine Granitplatte, damit nichts arbeitet. Stellfüße gleichen den Boden aus.

Im Sockel sitzt der Kühlschrank. Er steht dort, wo er gebraucht wird: bei den Gästen und nicht beim Grill. Wer etwas trinken möchte, muss niemanden fragen.

Gemessen, geplant, zentimetergenau gebaut. Anders passt so eine Theke nicht an ihren Platz.

Und so ist das Ganze aufgebaut

Auf dem Foto sieht man eine ruhige Zeile. Was darin steckt, zeigen diese beiden Zeichnungen, einmal von jeder Seite. Zum Vergrößern anklicken. Und wer lieber über die eigene Terrasse sprechen möchte, meldet sich einfach. Dann sehen wir gemeinsam, was dort möglich ist.

Technische Skizze der Outdoor-Küche in räumlicher Darstellung: Theke im Vordergrund, dahinter Grillmodul, Staumodule und der Pizzaofen, mit den Maßen 390 cm Gesamtbreite und 200 cm Tiefe inklusive Theke.

Zweite Ansicht derselben Skizze: die Zeile von der anderen Seite, mit Grill, offenen Fächern, Schubladen und dem Pizzaofen am rechten Ende.

Da geht noch mehr

Module, Grills, Pizzaöfen, Spülen, Feuerstellen. Bei einer Außenküche ist fast alles möglich, man muss es nur einmal in Ruhe durchdenken. Das machen wir mit Ihnen, von der Planung bis zur Montage, in Mainfranken wie in der Pfalz.

Der Familie bei Speyer danken wir herzlich für das Vertrauen. Wir wünschen ihr viele schöne Stunden an dieser Küche. Auf das nächste Projekt freuen wir uns.

Aus Liebe zum Feuer.

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Ausstellung
Feuerhaus Kalina
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Mi–Fr 12:00–18:30 Uhr · Sa 10:00–14:00 Uhr

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